Wie mich das Coronavirus im Alltag beeinflusst

Wie mich das Coronavirus im Alltag beeinflusst

Plötzlich höre ich jemanden im Nebengang husten. Instinktiv ziehe ich den Kopf ein. Mist, denke ich. In diesen Gang muss ich auch gleich noch. Es klingt nach trockenem Reizhusten. Ob sich so der gefürchtete Corona-Husten anhört? Hoffentlich hat dieser Mensch nicht das Coronavirus. Solche und ähnliche Gedanken drängen sich in meinem Gehirn sofort auf, wenn ich im Augenblick einkaufen bin.

 

Corona oder eher Covid-19

Seit ein paar Wochen gibt es kaum ein anderes Thema und unser Alltag ist zu einer Bewährungsprobe im sozialen Miteinander geworden. Schulen und Kitas sowie alle Freizeiteinrichtungen, Restaurants und Spielplätze sind geschlossen. Wir dürfen uns Personen, mit denen wir im Alltag nicht zusammenleben, max. 1,5 m nähern. In ganz Deutschland herrscht das Kontaktverbot und teilweise Ausgangssperren. Das sind ein paar der strengen Maßnahmen in Zeiten der Corona Pandemie. Damit wir Zeit gewinnen, um unser Gesundheitssystem auszubauen, Schutzkleidung zu organisieren, und die Anzahl an infizierten Personen zu verlangsamen, gibt es seit einigen Tagen strikte Anweisungen und Verhaltensregeln.

 

Freiheitsbeschränkung

Unsere persönliche Freiheit ist vom Staat beschränkt worden, um Menschenleben zu retten. Das Leben, welches wir bis vor einigen Tagen kannten, ist aus den Angeln gehoben und auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Das öffentliche und soziale Leben, bis auf notwendige  Erledigungen auf Null gefahren. Wir mussten Freiheit gegen Sicherheit tauschen und dennoch fühlen wir uns gerade alles andere als sicher.

 

Herausforderung Corona

Wie der ganze Alltag, wird auch das Einkaufen zu einer bisher nicht gekannten Herausforderung. Abstand halten, so wenig wie möglich anfassen, und besonders die Finger aus dem Gesicht lassen.

Ich spüre hinter mir einen Lufthauch und ärgere mich, dass die Gänge in diesem Lebensmittelladen so eng sind. Ich halte automatisch die Luft an und wäre am liebsten ins Regal hineingekrochen, um Abstand zwischen mich und dem Fremden hinter mir zu schaffen. In meinem Kopf ist jeder, der hier herumläuft, jeder,der mir begegnet, potenziell mit dem neuen Virus infiziert.

Vereinzelt sehe ich Menschen, die sich einen Mundschutz umgebunden haben und die Einmalhandschuhe tragen. Wenn die Lage nicht durchaus Ernst wäre, würde ich vermutlich denken, dass diese Menschen ihren Zwängen erlegen sind. Aber zur Zeit gehört es zur gesamten Situation dazu. Wenn du dich selbst und auch andere Menschen und die Menschen in den systemrelevanten Berufen schützen möchtest, dann sind Mundschutz und Handschuhe eine gute Wahl.

 

Und es ist real

Ich komme mir vor wie in einem Film. Und dennoch ist es real, dass sich unser gesellschaftliches Leben so plötzlich geändert hat und wir alle noch nicht wissen, wann wir wieder zu einem normalen sozialen Leben kommen werden. Welche gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen die Coronakrise haben wird, bleibt abzuwarten.  Auch wenn ich aus ganzem Herzen verstehe, warum diese einschränkenden Maßnahmen sinnvoll und wichtig sind, gibt es mir gleichzeitig zu denken, wie schnell es in einer Demokratie gehen kann, persönliche Rechte und die Freiheit der Bürger zu begrenzen, wenn es der Zustand erfordert. Ich hoffe für die Zukunft, wenn dieser ganze Wahnsinn vorüber ist, dass wir solch freiheitsbeschränkende Maßnahmen nicht noch einmal erleben müssen.

Bleibt gesund und passt auf euch auf.

Ausnahmezustand Corona: Wacht endlich auf

Ausnahmezustand Corona: Wacht endlich auf

Das schöne sonnige Wetter, lockt die Menschen nach draußen. Und trotz Empfehlungen keine öffentliche Plätze aufzusuchen und sich mit anderen zu treffen, ist es fast so, als würde es keine Corona-Krise geben. Als ich gestern an einem Eiscafé vorbei kam, habe ich für einen Moment vergessen, dass wir uns in einem Ausnahmezustand befinden. Dicht an dicht saßen die Menschen dort an Tischen vor dem Café  und lachten und genossen ihr Eis. Ähnliche Anblicke, lese ich grad in vielen Zeitungsartikeln. Doch wie wir uns heute verhalten, hat Einfluss auf die Geschehnisse von „morgen“. Forscher und Wissenschaftler warnen: Wenn wir uns jetzt nicht zurückhalten, dann wird eine Situation , wie sie in Italien seit Wochen herrscht, auch hier immer wahrscheinlicher.

 

Wacht endlich auf!

Jetzt in der Corona Krise zählt nicht die Freiheit jedes einzelnen, sondern der Dienst an der Gesellschaft. Wir können diese Krise nur überwinden, wenn wir für eine gewisse Zeit unser Ego hinunter schlucken und das tun, was jetzt für uns als Gesellschaft, als Gemeinschaft wichtig und richtig ist. Auch wenn das mit zahlreichen Einschränkungen unserer persönlichen Freiheit einhergeht. Doch hier geht es um größeres. Es geht darum, ältere Menschen, Immungeschwächte und Kranke zu schützen, die von diesem Virus oftmals so stark betroffen sind, dass sie auf einer Intensivstation beatmet werden müssen und ggf. an den Folgen des Virus sterben können.

 

Die entscheidenden 14 Tage und die gefährliche Folge

Das Tückische an dem neuartigen Coronavirus ist, dass du andere Menschen anstecken kannst, obwohl du noch keine Krankheitssymptome hast. Bei den meisten, die bisher erkrankt sind, haben sich nach 5-7 Tagen die ersten Symptome gezeigt. Es kann aber auch bis zu 14 Tage dauern, bis jemand überhaupt Symptome hat. In dieser Zeit kannst du schon einige andere Menschen mit dem Virus angesteckt haben. Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten, wenn es immer noch Menschen da draußen gibt, die meinen, einen Egotrip fahren zu müssen, wird über kurz oder lang unsere Gesundheitsversorgung zusammenbrechen. Wenn das geschieht, können schwer kranke Menschen nicht mehr richtig behandelt und versorgt werden. Die lebensrettenden Beatmungsplätze würden für die Menge an Schwerstkranken, mit Atmungsproblemen nicht ausreichen. Die medizinische Versorgung würde komplett zusammen brechen.

 

Ziel der einschränkenden Maßnahmen

Natürlich ist es mit Opfern für jeden einzelnen verbunden, und dennoch sind im Augenblick genau diese Einschränkungen in unsere persönliche Freiheit vonnöten, damit unsere Ärzte, Krankenschwestern und andere medizinischen und ordnungsregulierenden Berufsgruppen ihre Arbeit machen können und den betroffenen Menschen helfen können. Ziel aller auferlegten Maßnahmen ist es, eine Ausbreitung mit dem Coronavirus zu verlangsamen, damit die medizinische Versorgung der Erkrankten aufrecht erhalten bleiben kann. Bitte helft mit und haltet die Empfehlungen von oben ein. Viel zu Hause zu bleiben, ist zwar eine persönliche Einschränkung, aber sie kann Leben retten.

 

Lasst uns solidarisch sein

Zur Zeit haben wir noch die Möglichkeit uns freiwillig solidarisch zu zeigen und aufgrund von den Gegebenheiten mitzuwirken und so zur Reduzierung und Eindämmung des Virus zu sorgen.
Fakt ist: Wenn wir nicht anhand von unseren eigenen moralischen Grundsätzen den Einschränkungen nachkommen, werden wir nicht nur andere, schwächere Mitglieder unserer Gesellschaft gefährden, sondern letztlich hat das Gesundheitsamt und der Staat die Macht, unsere Ausgehzeiten zu reglementieren. Im Notfall ist das erforderlich, um Zeit zu gewinnen, damit eine gewisse medizinische Versorgung aufrecht erhalten werden kann.

Denn, wenn wir so wenig Kontakt wie möglich zu anderen Menschen haben, stecken sich weniger in einem festen Zeitrahmen an, als, wenn wir alle in Horden aufeinander hocken.

 

Es ist Zeit zusammenzuhalten

Noch haben wir die Wahl: Arbeiten wir freiwillig mit und leisten unseren Beitrag an der Corona-Krise 2020 oder warten wir ab, bis es wirklich Ausgangssperren und ggf. andere Einschränkungen wie z.B. reglementiertes Einkaufen und ganze Abriegelungen von Gemeinden und Städten gibt. Ich finde, es ist schon genug geschehen. Es ist Zeit zusammenhalten. Als Land, als Volk, als Mütter und Väter, als Familien  und Gemeinschaften. Wir werden diese Krise meistern können, doch nur, wenn wir das tun, was jetzt in dieser Zeit getan werden muss.

Mir fällt es auch nicht leicht, dass öffentliche gesellschaftliche Leben loszulassen und für eine gewisse Zeit ruhen zu lassen. Und dennoch weiß ich, bin ich von ganzem Herzen überzeugt, dass es das wert ist und einem guten Zweck dient, sein Ego einmal still werden zu lassen und unter die Oberfläche zu schauen, was wirklich wichtig ist im Leben.

 

Wie ich die Corona-Krise sehe

Corona verstehe ich mittlerweile als Aufruf, wieder mehr zu schauen, was kann ich für die Gemeinschaft tun. Wie kann ich der Gemeinschaft dienlich sein? Es geht in dieser Gesundheitskrise nicht um den Einzelnen, sondern darum wie wir alle gemeinsam dafür sorgen können, mit möglichst wenig Schaden und möglichst wohlbehalten durch diese Krise zu kommen.

Ich sehe in Corona mittlerweile eine Chance. Eine Chance Verantwortung zu übernehmen. Jeder für sich selbst und für sein Leben, aber auch für das Leben anderer. Jetzt ist die Zeit füreinander einzustehen und sich gegenseitig zu schützen, um gemeinsam das Virus zu bekämpfen und in Schach zu halten, damit es nicht unsere gesamten medizinischen Kapazitäten weit überschreitet und viele erkrankte Menschen keine notwenige Behandlung erhalten können. Das wäre der Zusammenbruch unserer Gesundheitssystems und es würde uns wesentlich mehr Opfer abverlangen, als wenn wir jetzt alle einen Schritt zurücktreten und uns alle im gesellschaftlichen Bereich zurücknehmen.

 

Krise als Chance

Wenn wir diese Krise wirklich nutzen, dann kann sie eine Chance sein zu mehr Achtsamkeit mir uns und mit anderen Menschen. Corona bremst uns aus, entschleunigt unser Leben und lässt uns bewusst werden, was wirklich wesentlich ist. Es ist eine medizinische und gesellschaftliche Krise, die uns zum Umdenken und zur Einkehr ruft. Corona zeigt radikal auf, worum es im Leben geht. Es geht darum, gemeinsam für eine Sache einzustehen, es geht darum füreinander einzutreten. Es geht darum, schwächere und alte Menschen, chronisch Kranke und Kinder zu schützen und zu tun, was nötig ist, damit wir alle wohlbehalten leben können.

Am Anfang habe ich mich auch gesträubt und wollte nicht, dass unser Leben plötzlich von außen so reglementiert wird, wegen einer Erkrankung, die in den meisten Fällen milde verläuft. Doch dann habe ich verstanden, worum es wirklich geht und warum die jetzigen Einschränkungen nicht nur sinnvoll, sondern absolut notwendig sind, um die Ansteckungsrate möglichst niedrig zu halten, damit die Menschen, die schwer an diesem Virus erkranken, auch in Krankenhäusern noch ordnungsgemäß behandelt werden können. Ich möchte nicht, dass unser Land in eine Situation kommt, bei der Ärzte und anderes medizinisches Fachpersonal entscheiden müssen, wen sie behandeln und wen sie leider schweren Herzens sterben lassen müssen, weil es z.B. nicht genug Betten mit einem Beatmungsgerät gibt. Ich möchte nicht, dass man so eventuell über Menschen entscheiden muss, die ich kenne und liebe. Deshalb bin ich bereit, alle Einschränkungen, die empfohlenen oder uns auferlegt werden mitzutragen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Gesellschaft mit zu schützen. Es ist unsere Aufgabe einen Beitrag zu dieser medizinischen und gesellschaftlichen Krise zu leisten.

Bitte mach du auch nach deinen Möglichkeiten mit.

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt auf deine Meinung.

Mama-Sein ist eine Reise

Mama-Sein ist eine Reise

„Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz“ – Hermann Löns-

Dieses Zitat hat mich eben ganz spontan zu ein paar Gedanken inspiriert. Wenn wir ein fröhliches Herz haben, dann geht es uns gut, wir nehmen die Dinge mit Leichtigkeit und sind positiv gestimmt. Dadurch ist unser Reisegepäck leicht. Es fällt uns leichter, unseren Weg zu gehen.

Mutterschaft ist eine Reise

Mutter zu werden ist auch eine Reise. Am Anfang steht oft der Wunsch nach einem Kind. Der Wunsch eine Familie zu gründen, eine Familie zu werden. Dann werden wir schwanger, oder das Leben überrascht uns mit einem positiven Schwangerschaftstest. So oder so. Das Wunder des Lebens lässt sich nicht planen. Die meisten Frauen freuen sich, dass sie Mama werden. Einige brauchen etwas Zeit, bis sie sich in Gedanken mit ihrer neuen Aufgabe angefreundet haben. Es ist ein Abenteuer, das Mut von uns fordert und uns bis ins tiefste Innere verändert. Die Reise beginnt.

Das Abenteuer Mama zu werden

Wie können wir es schaffen, ein fröhliches Herz zu bewahren? Die Schwangerschaft, die Geburt und auch das weitere Leben als Mama freudvoll, mit wenigen Ängsten gestalten? Ja das geht.
Wichtig ist, dass wir, egal, was wir tun, es mit Freude tun. Es ist wichtig, die Liebe im Alltag zu finden. Nicht nur die Liebe zu unserem Kind und unserer Familie, sondern auch die Liebe zu uns selbst und die Liebe in all den kleinen Dingen, die uns im Alltag Freude bereiten. Das kann eine leckere Tasse Tee sein, die wir genussvoll, aus einer besonderen Tasse trinken. Oder auch ein duftendes Bad mit Schaum, Kerzenschein und leiser Musik. Was es auch ist, lass es Dir gut gehen und frage dich noch heute:

Was tust Du gerne? Bei was verspürst Du Freude?

Tu Dir noch heute etwas Gutes.

Was könnte das sein, was Dir Freude macht und Dein Herz fröhlich und wohlig warm?

Sei für dich selbst da

Gönne Dir eine bewusste Auszeit vom Alltag. Manchmal reichen nur 5 Minuten, um wieder gelassen bei sich anzukommen.
Auch wir Mamis brauchen manchmal eine Pause. Und es ist deine Aufgabe, dir diese bewusste Auszeit zu gönnen.

Lass es dir gut gehen.

Deine Martina

P.S.: Wenn du herausfinden möchtest, was du brauchst, um eine glückliche Mama zu sein, dann lass uns sprechen. Schreib mir dazu eine Mail an kontakt@vonherzenmama.de. ich freue mich auf dich. 😊

Das Meer – mein Kraftort

Das Meer – mein Kraftort

Heute schreibe ich über meinen Kraftort und gebe dir Tipps, wie du deinen Kraftort finden kannst.

Gestern saß ich am Meer. Einfach so. Ich setzte mich in den Sand und lehnte mich an einen Strandkorb an.

Vielleicht hast du es auf meinem Instagram-Account www.instagram.com/vonherzenmama mitbekommen; ich bin mit meinem Sohn und meiner Mama an der Nordsee. Ein paar interessante Infos zur Nordsee und dem Wattenmeer findest du in der Box.

Die Nordsee ist geprägt von dem Phänomen Wattenmeer. Hier gibt es nicht nur Ebbe und Flut, sondern während der Ebbe zieht sich das Meer einige Kilometer zurück und gibt den Meeresboden frei. Dieser Teil des Meeresbodens wird als Watt bezeichnet. Alle 6 Std läuft das Wasser rein und dann anschließend wieder raus, also weg vom Strand. Ebbe und Flut sind in einem ständigen Wechsel und bei jeder Ebbe fällt ein Teil des Meeresbodens trocken. Nach 6 Std hat das Meer seinen niedrigsten Wasserstand erreicht und beginnt wieder langsam in den nächsten 6 Std an den Strand zu fließen. Ein ständiges Hin und Her. Ein ständiges Fließen. Das Wasser ist immer in Bewegung. Ebbe und Flut hat auch etwas mit dem Mond zu tun, aber das führt jetzt ein bisschen weit ab vom Thema.

Als ich gestern so dasaß, konnte ich sehen, wie das Wasser langsam immer näher an den Strand rückte.

Es faszinierte mich, zu sehen, wie auf einmal eine Sandbank überspült wurde und sich somit das Meer mit einem davor gelagerten Priel* verband.

Auf einmal war das Wasser wieder ein gutes Stück näher an den Strand gerückt.

Das ganze Naturschauspiel konnte ich gestern beobachten, während der Wind mir meine trüben Gedanken fortblies. Das Meer ist mein Kraftort, an dem ich wieder neue Inspiration tanken kann und mich erholen kann.

Was ist ein Kraftort?

Ein Kraftort ist ein Ort, an dem du wieder neue Energie tanken und dich entspannen kannst. An einem Kraftort fühlst du dich wohl und geborgen und kannst wieder zu dir selbst finden. Du kannst dort ausruhen und dich erholen. Ein Kraftort schenkt dir wieder Kraft.

Für unsere Kinder sind wir Mamas ein Kraftort. Umso wichtiger ist es, dass wir Mamas auch unsere Orte und Rituale haben, um wieder aufzutanken. Auch wir Mamas brauchen einen Leuchtturm in der Nacht, der uns heimleuchtet und uns sagt: “Du bist nicht allein. Ich bin bei dir.“

Wie du deinen Kraftort findest:

Dazu helfen dir folgende Fragen:

  • Wo kannst du am besten entspannen?
  • Wo fühlst du dich wohl und wo kannst du dich fallen lassen?
  • Wo kannst du genau so sein, wie du bist, ohne all deine Masken?
  • Welche Orte schenken dir Energie?

Was ist dein magischer Kraftort? Schreib mir gern einen Kommentar unter diesen Blogartikel. Wenn dir der Blogartikel gefallen hat, dann teile ihn gerne in deinem Netzwerk.

 

* Ein Priel ist ähnlich wie eine Pfütze, wo das Meerwasser auch bei Ebbe verbleibt.

 

Mein Statement zum Film „die Elternschule“

Mein Statement zum Film „die Elternschule“

Vor einigen Tagen lief auf ARD der Dokumentarfilm „die Elternschule.“ Hier mein Statement dazu: Geht gar nicht dieser Film. Ich konnte ihn nicht bis zum Ende schauen…

Ich arbeite selbst mit jungen Eltern und dachte ich „müsste“ ihn sehen, um auch Stellung beziehen zu können. Die ersten 40 Minuten habe ich mich da durch gequält und dann abgebrochen. Das, was da gezeigt wird, kann ich mir nicht anschauen, und schon gar nicht befürworten.

Kinder sind Wunder

Kinder sind so wunderbare Wesen, die unsere Liebe und unseren Schutz brauchen. Und wir Eltern sollten ihnen genau das geben. Liebe und Schutz. Wir sind ein Hafen, an dem unsere Kinder liebevoll empfangen werden und auftanken können, um mit neuer Kraft und Selbstvertrauen die Welt zu erkunden. Dieses Trennungstraining….geht gar nicht. Wir Eltern sind die Seelenbegleiter unserer Kinder. Da braucht es kein Trennungstraining, sondern genau soviel Sicherheit und Liebe, wie jedes einzelne Kind es braucht. Manche sind sehr abenteuerlustig und brauchen nicht viel Unterstützung. Sie sind schon recht früh unabhängig. Sie erkunden die Welt gerne selbst auf eigene Faust. Andere Kinder sind vorsichtig und brauchen die Sicherheit von uns Eltern, um die Welt zu erkunden. Sie brauchen uns Eltern und sie brauchen Ermutigung und ganz viel Lob. Aber sie brauchen keine Schocktherapie mit Trennungstraining usw. Das kann nach hinten losgehen und die kleinen Menschlein traumatisieren und verängstigen.

Jedes Kind ist einzigartig

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Jedes Kind hat sein Tempo, um erste selbstständige Schritte ins Leben zugehen. Unsere Aufgabe als Eltern ist es, diese Schritte liebevoll und geduldig zu begleiten und nicht, sie mit der Brechstange einzufordern. Der Film „Elternschule“ ist für Eltern mit kleinen Kindern nicht zu empfehlen. Er verweist auf veraltete Erziehungsmethoden und zeigt nicht liebevolle Strategien.

Was der Film Elternschule nicht ist:

„Elternschule“ zeigt nicht, wie Eltern ihre Kinder liebevoll beim Großwerden begleiten können, sondern zeigt, wie Kinder funktionieren müssen und sich dem Willen ihrer Eltern anpassen müssen. Es wird nicht einmal nach dem Bedürfnis hinter dem Verhalten des Kindes gefragt. Da heißt es nur, dass das Kind die Eltern manipulieren wolle. Dabei können Kinder noch nicht für sich selbst sorgen, geschweige denn bewusst manipulieren. Sie können sich weder körperlich mit Essen und Schlafen versorgen, noch können sie die emotionalen Grundbedürfnisse in Eigenregie erfüllen. Gerade kleine Kinder sind von uns Erwachsenen abhängig. Sie sind von darauf angewiesen, dass wir ihnen das geben, was sie brauchen.

Die Welt ist für kleine Menschlein überwältigend

Auch von Gefühlen sind Kinder oft überwältigt und haben noch keine Worte dafür. Kleine Kinder äußern ihre Gefühle durch ihr Verhalten. Unsere Aufgabe als Eltern ist es, das Bedürfnis hinter dem Verhalten unseres Kindes zu erkennen und ihm zu helfen, das Bedürfnis zu stillen. Kinder sind wundervolle Wesen und sie sind vollwertige Menschen, auch wenn sie noch klein und unerfahren mit der Welt sind. Kinder sind Geschenke, die uns das Leben geschenkt hat und die wir ins Leben begleiten dürfen.
Und das sollten wir mit ganzem Herzen tun. Sie haben es verdient.

Alles Liebe,
Martina

Dein innerer Kompass – sei bereit deinen Weg zu finden

Dein innerer Kompass – sei bereit deinen Weg zu finden

 

 „Mach das doch so und so.“

„Warum bist du immer so … „

„So macht man das aber nicht.“

Die Stimmen der anderen

Immer wieder begegnen dir diese Stimmen von außen. Sie testen dich, wie fest du in dir selbst verankert bist oder ob du dich leicht von dir selbst ablenken lässt. So nervig dir diese Stimmen von außen vielleicht auch vorkommen, sehe sie als Geschenk. Denn sie ermöglichen dir, dich wieder nach deinem eigenen inneren Kompass auszurichten. Sie fordern dich auf, tief in dir nach deiner Meinung zu suchen. Diese Stimmen fordern dich heraus, deine innere Wahrheit auch nach außen zu vertreten. Und nebenbei trainieren sie dich, auch wirklich deinen Weg zu finden. Denn nur, wenn du trotz diesen dauernden Stimmen von außen, deinen Weg gehen kannst, bist du wirklich bei dir angekommen.

Wie du bei dir selbst ankommen kannst

Um wirklich bei dir anzukommen, brauchst du eine Menge Achtsamkeit mit dir selbst und deinen Gefühlen. Je tiefer du mit dir selbst verbunden bist und je mehr du dich selbst spürst, desto besser kannst du entscheiden, was sich für dich richtig anfühlt und was nicht dein Ding ist.

Vom Mut deinen Weg zu gehen

Um dich selbst und deine Bedürfnisse zu spüren, ist es unabdingbar, dass du dich gut, wirklich gut kennst. Es ist wichtig, ganz tief in dein Herz zu schauen und wahrzunehmen, was sich dort zeigt. Das erfordert richtig viel Mut.

Ich hatte diesen Mut erst, als ich geschockt und erschüttert am Boden war und mein Leben so nicht mehr weiter leben wollte. Warte bitte nicht auf solch einen extremen Punkt.

Rückblickend gab es mehrere Abzweige, die ich hätte nehmen können, wenn ich bereit dazu gewesen wäre. Aber das war ich leider nicht. Um an den Punkt zu kommen, wirklich meinen Weg zu gehen, musste ich vieles verlieren. Nur so war ich bereit, wirklich hinzuschauen, wer ich in der Tiefe meiner Seele bin und was ich wirklich brauche. Nur so war ich bereit wirklich meinen Weg zu finden, denn den eigenen Weg zu finden erfordert Mut.

Sei bereit, alles zu fühlen

Manchmal fühlt es sich komisch an, wenn du deinen Weg gehst. Es kann sein, dass es dir erst einmal wehtut, weil du dich so oft selbst verleugnet hast. Manchmal zeigen sich auch alte Baustellen noch einmal, von denen du dachtest, du hättest sie schon längst abgehakt. Aber glaube mir, der Weg durch das tiefe Tal lohnt sich. Es ist der einzige Weg, wenn du frei und glücklich dein Leben gestalten möchtest.

Wann bist du bereit, deinen Weg zu finden?

Wenn du spürst, dass da in deinem Leben noch mehr möglich ist, als du gerade lebst. Wenn deine innere Sehnsucht sich so stark zeigt, dass du nicht mehr anders kannst, als ihr zu folgen, dann bist du bereit, deinen Weg zu finden.

Der inneren Stimme auch im Alltag Raum geben

Die Kunst ist es, deinen Weg auch im Alltag wahrzunehmen, ihm wirklich eine Stimme zu geben. Um meine innere Stimme wahrzunehmen hilft mir neben Stille, Zeit für mich, bewusstes Atmen und achtsames Fühlen folgende kleine Übung:

Setze dich ruhig hin und spüre in dich hinein. Frage dich ganz, ganz ehrlich:

*  Wie denke ich über ….?

*  Wie fühlt sich das für mich an?

*  Ist das wirklich meins?

*  Was halte ich für richtig?

*  Was möchte ich jetzt wirklich tun?

Es erfordert ein wenig Übung, die eigene Stimme wirklich wahrzunehmen. Aber es lohnt sich. Nur so kannst du wirklich für dich selbst gut sorgen. Und nur, wenn du gut für dich sorgen kannst, kannst du auch mit ganzem Herzen für deine Kinder und deine Familie da sein.

Ich wünsche dir, dass du in Frieden deinen Weg findest und den Mut hast, deinem Herzen zu folgen.

Alles Liebe

Deine Martina 

P.S. Wenn du Begleitung auf deinem Weg haben möchtest, dann melde dich gerne bei mir unter: kontakt@vonherzenmama.de