Müde, antriebslos, genervt: Die letzten Wochen waren nicht einfach. Nichts wollte so recht gelingen. Deshalb war es auch etwas ruhig um mich.

Auch wenn ich mir fest vorgenommen hatte alle 2 Wochen einen Blogartikel zu schreiben, blieben die Seiten leer.

Ich fühlte mich angespannt und war einfach urlaubsreif. Ich hatte den Regen so satt. Die Bäume sahen noch so nackt und karg aus ohne ihre Blätter. Ich hungerte nach dem Frühling und der Sonne.

Zusätzlich wollte ich ganz tolle Blogartikel schreiben. Blogartikel, die begeistern, mitreißen, ein Problem lösen und Mehrwert stiften. Gleichzeitig gingen mir die ganzen 0815 Überschriften auf den Nerv. Die 5 besten …. um … zu erreichen. Oder: Mit diesen 3 Tipps wirst du… Eine Schreibblockade war vorprogrammiert.

Jetzt habe ich beschlossen, einfach zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Auch hier passt es wieder, dass ich auf mein Bauchgefühl hören darf. Manchmal brauchen wir dafür etwas Rückzug. Mal wieder nur ein Mensch sein können. Nicht immerzu Mama.

Ich habe endlich nochmal Romane gelesen, bin mehrfach in der Badewanne abgetaucht und habe mir ein paar neue Anziehsachen für mich gekauft. Es tat mir gut zur Ruhe zu kommen, inne zu halten, und durchatmen zu können.

Zur Ruhe kommen – so wichtig im Alltag. So wichtig im Alltag mit Kindern.

Denn nur wenn wir zur Ruhe kommen, können unsere Kinder bei uns Geborgenheit finden und auftanken für neue Abenteuer. Wir sind ihr Heimathafen, ihr Leuchtturm im Sturm des Lebens. Unsere Aufgabe ist es, dass unser inneres Licht leuchtet. An manchen Tagen hell, an anderen Tagen gedimmt, aber immer da, um unseren Kindern heim zu leuchten. Denn unsere Kinder verlassen sich auf uns. Immer.

Also pass gut auf dich auf und lass es dir gut gehen.

Deine Martina