Du bist eine Heldin

Du bist eine Heldin

Hallo liebe frischgebackene Mama,

du hast es geschafft. Die Geburt ist vorbei. Du hast dein Kind auf die Welt gebracht. Egal, wie die Geburt verlaufen ist, du bist eine Heldin und hast das großartig gemeistert.
Du hast alles richtig gemacht und deinem Kind das Leben geschenkt. Das ist ein Wunder. Du kannst stolz auf euch beide sein. Sei gut zu dir und feiere dich. Erhole dich von den Strapazen und gönne dir das einmalige Kennenlernen deines Babys.

Auch wenn grad vieles chaotisch verläuft: Das ist normal und wird sich mit der Zeit einspielen. Das darf jetzt so sein. Alles ist gut. Du musst nicht perfekt sein. Du gibst Dein Bestes und das ist absolut okay. Du darfst so sein, wie Du bist. Du darfst dich so fühlen, wie Du dich fühlst. Das ist jetzt alles ganz normal. Auch wenn Du zerzaust und unausgeschlafen bist, deine Wohnung aussieht, als hätte sie gerade mal so einen Orkan überlebt. Das macht gar nichts. Du kannst nicht alles schaffen! Du musst nicht alles schaffen. Und schon gar nicht alles alleine.

Wer könnte Dir helfen? Was könnte Dir jetzt helfen?
Was tut Dir jetzt gut? Was könntest Du jetzt brauchen?

Sei mutig, schau ehrlich hin und gestehe es Dir zu. Viel zu oft kritisieren wir selbst viel zu hart an uns herum. Wir nehmen uns Dinge zu Herzen, die nur halb so schlimm wären, wenn wir sie einfach entspannt annehmen könnten. Was ist es bei Dir? Was fällt Dir schwer entspannt anzunehmen? Viel zu oft meinen wir, wir müssten so und so sein oder dieses oder jenes Ideal erfüllen.

Aber liebe frischgebackene Mama, lass mich Dir sagen, von Mama zu Mama: „Das ist alles Bullshit!“ Wir sind nur Menschen und letztlich kocht jeder nur mit Wasser. Andere sind nicht besser als Du. Also gib Dein Bestes und mach das, was Du tun kannst. Das ist mehr als genug. Und denke daran: Du bist nicht allein.

In inniger Verbundenheit,
Deine Martina

Von Energielöchern und Geborgenheit

Von Energielöchern und Geborgenheit

Müde, antriebslos, genervt: Die letzten Wochen waren nicht einfach. Nichts wollte so recht gelingen. Deshalb war es auch etwas ruhig um mich.

Auch wenn ich mir fest vorgenommen hatte alle 2 Wochen einen Blogartikel zu schreiben, blieben die Seiten leer.

Ich fühlte mich angespannt und war einfach urlaubsreif. Ich hatte den Regen so satt. Die Bäume sahen noch so nackt und karg aus ohne ihre Blätter. Ich hungerte nach dem Frühling und der Sonne.

Zusätzlich wollte ich ganz tolle Blogartikel schreiben. Blogartikel, die begeistern, mitreißen, ein Problem lösen und Mehrwert stiften. Gleichzeitig gingen mir die ganzen 0815 Überschriften auf den Nerv. Die 5 besten …. um … zu erreichen. Oder: Mit diesen 3 Tipps wirst du… Eine Schreibblockade war vorprogrammiert.

Jetzt habe ich beschlossen, einfach zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Auch hier passt es wieder, dass ich auf mein Bauchgefühl hören darf. Manchmal brauchen wir dafür etwas Rückzug. Mal wieder nur ein Mensch sein können. Nicht immerzu Mama.

Ich habe endlich nochmal Romane gelesen, bin mehrfach in der Badewanne abgetaucht und habe mir ein paar neue Anziehsachen für mich gekauft. Es tat mir gut zur Ruhe zu kommen, inne zu halten, und durchatmen zu können.

Zur Ruhe kommen – so wichtig im Alltag. So wichtig im Alltag mit Kindern.

Denn nur wenn wir zur Ruhe kommen, können unsere Kinder bei uns Geborgenheit finden und auftanken für neue Abenteuer. Wir sind ihr Heimathafen, ihr Leuchtturm im Sturm des Lebens. Unsere Aufgabe ist es, dass unser inneres Licht leuchtet. An manchen Tagen hell, an anderen Tagen gedimmt, aber immer da, um unseren Kindern heim zu leuchten. Denn unsere Kinder verlassen sich auf uns. Immer.

Also pass gut auf dich auf und lass es dir gut gehen.

Deine Martina

Du musst nicht immer eine Supermama sein

Du musst nicht immer eine Supermama sein

Gestern war wieder einer dieser Tage, an denen ich mir am liebsten den ganzen Tag die Decke übern Kopf gezogen hätte – und zwar allein.

Als Mama geht das nur, wenn du einen Babysitter für dein Herzenskind hast. Der Lieblingsmann lag selbst mit Grippe im Bett und auch die Herzens-Oma war krank. Somit fiel die Auszeit für Mama aus.

Ich bin froh, dass unser Herzenskind grad erst 9 Monate alt ist und somit auch noch 2-3 mal am Tag schläft. Diese Zeit habe ich dann auch genutzt um zu ruhen. Da ich kein Mensch bin, der am Tag gut schlafen kann, habe ich mir bei Netflix einen Film ausgesucht und vor mich hin gedöst.

Vielleicht kennst du das auch, dass das an manchen Tagen nicht ausreicht. Ich war so erschöpft, dass ich nur halb schlafend durch den Tag taumelte. Ich spielte nur halbherzig mit meinem Sohn und ließ auch den Haushalt liegen.

Ich liebe es Mama zu sein, ich liebe meinen Sohn und ich bin glücklich, dass er bei uns ist. Dennoch wünsche ich mir an solchen Tagen manchmal die Freiheit von früher zurück.

Natürlich bin ich an diesen Tagen für meinen Sohn da, aber nicht wirklich präsent. Es fällt mir dann schwer, auf ihn bedürfnisorientiert einzugehen. Das tut mir dann leid und ich bekomme ein schlechtes Gewissen. Ich fühle mich, als würde ich meine Sache nicht gut machen. Ich zweifle dann an mir und an meinen Fähigkeiten.

Was mir dann hilft

Die Situation annehmen, wie sie ist und auf den nächsten Tag hoffen. Mich selbst in den Arm nehmen und anerkennen, welch große Aufgabe es ist, Mama zu sein.

Mir hilft es, mir selbst zu erlauben auch mal müde und schwach sein zu dürfen. Ich frage mich dann, was mir jetzt gut tun würde, um wieder neue Kraft zu tanken. Auch hilft es mir, mich selbst liebevoll anzunehmen und zu vertrauen, dass morgen wieder ein besserer Tag ist.

Ich muss nicht immer Supermama sein. Und du auch nicht. Wir geben in jedem Augenblick unser Bestes. Das ist gut genug. Auch wenn es nicht immer das ist, was wir gerne geben würden.

Darum sage ich es nochmal: „Du musst keine Supermama sein, um eine gute Mama zu sein.“ Sei eine Mama, die ihr Kind von ganzem Herzen liebt. Denn das ist das Wichtigste.

Wie gehst du mit solchen Tagen um? Was denkst du über Supermama? Ich freue mich über deine Meinung zu diesem Thema. Wenn du magst, schreibe sie mir gerne als Kommentar.

Heute ist zum Glück wieder ein besserer Tag. Ich hoffe bei dir auch.

Lass es dir gut gehen.
Deine Martina

P.S.: Wenn dir der Artikel gefallen hat, und du jemanden kennst, dem diese Worte gut tun könnten, dann teile ihn gerne in deinen sozialen Netzwerken oder schicke den Link des Artikels direkt an die betreffende Mama.