deine Erwartungen und du

deine Erwartungen und du

„Ich müsste mal wieder… „
„Eigentlich sollte ich…“
„Heute muss ich auf jeden Fall…“

Kommen dir diese Sätze bekannt vor?
Mir auf jeden Fall. Noch viel zu oft benutze ich sie in meinem Alltag. Deshalb möchte ich einmal genau hinschauen und untersuchen, was es mit diesen Formulierungen auf sich hat.

Vom müssen und sollen

Die Wörter „müssen“ und „sollen“ stehen für das, was wir von uns selbst oder was andere von uns erwarten, was wir tun sollen. Aber müssen wir es tatsächlich tun? Und möchten wir es überhaupt tun? Wie oft sagst du von dir selbst, dass du etwas musst, sollst oder müsstest?

Um unser (Über-)Leben zu sichern, müssen wir manche Dinge tatsächlich tun. Wir müssen essen, schlafen, usw. Von den Dingen rede ich hier nicht. Ich rede von den Dingen, die wir meinen tun zu müssen, obwohl sie uns nicht dienlich sind. Stellen wir uns einmal vor, das Kindergartenfest steht vor der Tür. Wenn du Zeit hast, einen Kuchen zu backen, und du gerne backst, wunderbar. Wenn du aber denkst, du musst backen, weil alle Mütter etwas backen oder weil man das eben so macht und du dich dann verpflichtet fühlst auch zu backen. Weil du denkst, dass du das auch tun musst. Davon rede ich. Von diesem Druck, den du dir machst, etwas bestimmtes tun zu müssen. Wenn es heißt alle Eltern bringen einen Kuchen mit und du keine Zeit oder Lust zum selber backen hast, dann kauf einen Kuchen oder wirf schnell eine Backmischung in den Ofen. Du bist keine schlechte Mama, nur weil du eben nicht selber backst. Ist doch egal.

Das Bild in deinem Kopf

Verabschiede dich von diesem Bild, das du in deinem Kopf hast. Verabschiede dich von dem Bild, das du denkst, wie du zu sein hast. Sei einfach du selbst und steh dazu. Ich zum Beispiel koche meist gesundes Essen. Aber weißt du was? An stressigen Tagen bin ich absolut froh, dass es Tiefkühlpizza oder einen Lieferservice fürs Essen gibt. Na und? Ist doch prima, wenn wir Prioritäten setzen können, oder? 😉

Also, mach dich nicht verrückt, sondern frage dich: „Was möchte ich wirklich? Wo möchte ich hin? Was ist mein Ziel?“ Natürlich musst du für dein Ziel auch evtl. Dinge tun, die du nicht so magst, aber du hast dir das Ziel selbst ausgesucht, oder?

Wirklich dein Ziel?

Ich frage dich mal ganz frech:
Wenn du eine Sache aus freien Stücken gerne tun würdest, würdest du es dann nicht einfach machen, ohne es auf diese ominöse „Ich-müsste-mal-Liste“ zu setzen?
Was hält dich davon ab, für dich genau die Dinge zu tun, die dir wichtig sind oder die dich an ein bestimmtes Ziel bringen? Ist es denn wirklich dein Ziel?

Ein kleines Experiment

Was macht es mit dir, etwas bestimmtes tun zu müssen oder sein zu müssen… Wie geht es dir damit?
Wenn du magst, möchte ich dich zu einem kleinen Experiment einladen.

Spür einmal in deinen Körper hinein, wenn du sagst:

„Ich muss…“ „Ich sollte…“
„Ich müsste mal wieder…“
Spürst du den Druck, den diese Erwartungen in dir auslösen? Wo in deinem Körper spürst du es genau?

Und jetzt sage dir:
„Ich kann …“
„Ich darf …“
„Ich werde …“

Wie fühlt sich das an? Spürst du den Unterschied?
Wobei fühlst du dich freier, leichter und selbstbestimmter?
Vielleicht bemerkst du, wie du innerlich aufatmest.
Vielleicht fühlt es sich an, als hätte dir jemand eine Last abgenommen.

Deine eigene Entscheidung

Erinnere dich: Du bist frei deine eigenen Entscheidungen zu treffen. Erlaube dir, das zu tun, was du für richtig hältst und was du tun möchtest. Gehe den Weg, den du mit Liebe und Selbstachtung gehen kannst.
Wie kannst du dir selbst nun zeigen, dass du deine eigenen Entscheidungen triffst?
Was möchtest du wirklich? Und was wirst du nun als nächstes tun? Schreibe mir gerne einen Kommentar dazu. Ich freue mich, von dir zu lesen.

Alles Liebe
Martina

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Wie du dir in deinem Alltag magische Momente erschaffen kannst

Wie du dir in deinem Alltag magische Momente erschaffen kannst

In diesem Artikel erzähle ich dir, warum ich es liebe, Tagebuch zu schreiben und welch große Kraft im Schreiben liegt.

„Liebes Tagebuch, Liebe Freundin, Hallo mein liebes Ich …“
So oder so ähnlich begannen früher meine Tagebücher. Ich habe es geliebt meine Gefühle und die Geschehnisse des Tages oder der Woche aufzuschreiben. Viele Jahre habe ich Tagebuch geschrieben.
Es gab aber auch immer wieder Zeiten, in denen mich das Leben so überrollt hat, dass ich kaum oder gar nicht geschrieben habe.

Seit meiner Schwangerschaft schreibe ich wieder regelmäßiger. Doch wirklich aus dem Herzen schreibe ich erst wieder seit der Geburt meines Sohnes.
Seitdem ist das Schreiben zu einer Kraftquelle in meinem Alltag geworden.
Ich habe schon immer gerne geschrieben, aber wie viel mir das Schreiben wirklich bedeutet, ist mir erst jetzt klar geworden. Es lag die ganze Zeit so nah bei mir, dass ich es erst wirklich sehen konnte, als ich selig vor Glück mit meinem Herzenswunder viele Stunden auf dem Arm verbracht habe.
Heute schreibe ich vor allen Dingen schöne Erinnerungen auf. Momente, in denen ich glücklich war oder in denen mich mein Sohn mit etwas Neuem überrascht hat.

Regelmäßig Tagebuch zu schreiben, bringt dir viele Vorteile:

 

  1. Du behältst deine Erinnerungen länger im Gedächtnis

Das heißt, du kannst deine schönen Zeiten immer wieder durchleben. Du kannst zum Beispiel lustige Begebenheiten mit deinen Kindern aufschreiben oder wie du dich in der Schwangerschaft gefühlt hast. Dadurch wirst du dich auch noch länger an deine Erlebnisse und Erfahrungen erinnern. Und sonst, weißt du ja, wo du sie nochmal nachlesen kannst. 😉

  1. Du gewinnst mehr Zeit für dich

Zum Schreiben brauchst du einen ruhigen Ort, damit du deine Gedanken und Gefühle wirklich fließen lassen kannst. Das heißt, du hast ein gutes Argument, dir in deinem Alltag ein wenig Zeit für dich einzuräumen. Und glaub mir, das lohnt sich.

  1. Schreiben hilft dir Klarheit in deine Gedanken und Gefühle zu bringen

Durchs Schreiben können wir uns leichter reflektieren und auch sortieren. Das heißt, du erfährst durchs Schreiben mehr über dich selbst und darüber was du wirklich von Herzen möchtest. Je klarer und fokussierter du bist, desto mehr erkennst du, was dir wirklich wichtig ist und was du brauchst, um dein Leben glücklich und erfolgreich zu gestalten.

  1. Du entdeckst viel leichter deine Kraftquellen im Alltag

Beim Tagebuchschreiben kommen wir wieder mehr in Kontakt mit uns selbst, mit unserer inneren Stimme, die im lauten Alltag oft überhört wird. Das heißt, du lernst, dir selbst mehr zu vertrauen und erkennst, was für dich wirklich wesentlich ist. So kannst mehr loslassen und die Dinge gelassener betrachten. Dadurch bekommst du mehr Power für deine alltäglichen Aufgaben, für die Aufgaben, die für dich auch wirklich wichtig sind.

  1. Du verbindest dich mit deiner Schöpferkraft

Tagebuch schreiben ist ein schöpferischer Prozess und erhöht deine kreative Schaffenskraft. Dadurch fühlst du dich Herausforderungen mehr gewachsen und kannst sie aktiv und lösungsorientiert angehen.

Fazit: Tagebuch schreiben hilft dir fokussierter, glücklicher und erfolgreicher zu leben und bringt dadurch mehr Leichtigkeit und Entspannung in deinen Alltag. Probiere es aus und entdecke die Wunder deines Alltags.

Meine 3 besten Tipps, mit denen du gelassen und kraftvoll in deinen Alltag starten kannst

Meine 3 besten Tipps, mit denen du gelassen und kraftvoll in deinen Alltag starten kannst

Wie schön wäre es, wenn du mehr Power für all deine Aufgaben im Alltag hättest. Wie dir das gelingen kann, habe ich dir hier kurz zusammengestellt.

1. Die Kraft der Dankbarkeit

Frage dich jeden Tag: „Wofür bin ich heute dankbar?“

Zähle in Gedanken 3 Dinge auf, für die du dankbar sein kannst. Mit Dingen meine ich auch Momente, Situationen, Menschen etc. Es müssen keine materiellen Dinge sein. Wenn du magst kannst du dir auch ein kleines Notizbuch zulegen, indem du deine Gedanken dazu kurz aufschreibst. Ein kleines Dankbarkeitstagebuch sozusagen. Du kannst diese Spielaufgabe aber auch mitten am Tag machen oder du kannst ein gemeinsames Familienritual daraus machen. Sammelt diese wunderbaren Erinnerungen z.B. in einem großen Glas.

2. Die Magie des Morgenrituals

Was machst du morgens, direkt nachdem du wachgeworden bist?  Wie nutzt du diese kostbare Zeit, bevor der Alltag richtig los geht? Lässt du dir etwas Zeit, um im hier und jetzt anzukommen? So wie du in den Tag startest, hat Auswirkungen darauf, wie stressanfällig du an diesem Tag bist. Nimm einmal wahr, was deine ersten Gedanken des Tages sind. Was denkst du, wenn du die Augen aufmachst, als erstes: „Ach je, heute ist ja ein so stressiger Tag mit vielen Terminen…“ oder eher: „Ein neuer Tag. Dann schauen wir mal, was heute für wunderbare Überraschungen auf uns warten.“ Achte die nächsten Tage einmal darauf und notiere dir deine ersten Gedanken am Morgen.

Zusätzlich dazu habe ich dir noch ein paar Inspirationsfragen mitgebracht:

Wofür steht dieser Tag? Was ist dir heute wichtig? Welches Wort soll dich heute begleiten und dir deinen Weg zeigen? Was tut dir heute gut?

3. Atmen, aber richtig

Im Alltag, wenn wir in Aktion sind, und so vieles zu erledigen haben, bleibt oft kaum Zeit für Pausen. Ich bemerke bei mir, dass ich dann nur flach in die Brust atme. Wenn mir das auffällt, atme ich bewusst tief in den Bauch hinein. Das hat den Vorteil, dass ich kurz inne halte und meinen Körper wieder mit mehr Sauerstoff versorge. Außerdem kann ich mich kurz sammeln und schöpfe so neue Kraft. Wie atmest du, wenn du im Stress bist? Versuche immer mal wieder deine Atmung bewusst wahrzunehmen.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen kraftvollen Start in deine neue Woche.

Lass es dir gut gehen.
Deine Martina

Mein Anliegen

Hallo liebe Herzensmama,

hier geht es mir wirklich um dich. Um dich als Mensch mit deinen Träumen und Wünschen, mit deinen Zweifeln Ängsten und Sorgen.

Ich begleite dich von deinem Herzenswunsch Mama zu werden, durch das Wunder der Schwangerschaft bis hin zu den kleinen und großen Wundern deines Mama-Alltags.

Du bekommst Inspirationen und Tipps, wie du als feinfühlige Frau dein Leben als Mutter gestalten kannst und wie du deinen bunten Familienalltag genießen kannst.

 

Warum  „Von Herzen Mama“

Von Herzen Mama hat für mich zwei Bedeutungen. Es geht zum einen um die Beziehung zu deinem Kind, um eure Bindung und euren Weg.

In diesem Kontext erfährst du viel darüber, wie dein Kind bindungs- und beziehungsorientiert aufwachsen kann. Ich zeige dir, wie du deine Schwangerschaft bindungsorientiert und entspannt gestalten kannst, und wie du die Geburt als Übergangsritual in einen neuen Lebensabschnitt selbstbestimmt erleben kannst.

Für mich ist es ein Prozess Mutter zu werden und auch als Mama verändern wir uns immer wieder. Das ist ja gerade das Spannende an uns Frauen. 😉

Mir geht es aber auch darum, dass du (als Mama) deinen eigenen Weg gehst, dich nicht verwirren lässt, sondern dass du auf deine Intuition, dein Bauchgefühl hörst.

Gerade wenn Du Mutter von einem oder mehrerer kleiner Wunder werden möchtest oder auch schon bist, ist es essentiell, dir selbst eine liebevolle Mutter zu sein.

Mir selbst eine liebevolle Mama sein, das musste ich erst lernen. Ich habe es auf die harte Weise gelernt. Damit du das nicht musst, habe ich Strategien und Wege hier für dich zusammengefasst, die dich auf sanfte Weise auf deinen Weg zu dir selbst begleiten.

Mein Herzensanliegen

Es ist mir ein Herzensanliegen, dich zu begleiten, zu bestärken, dir Mut zuzusprechen und meine Erfahrungen und meinen Weg mit dir teilen.

In diesem Blog erfährst Du

  • wie Du dein Kind liebevoll und bedürfnisorientiert empfangen und begleiten kannst
  • wie du dich auf eine entspannte und selbstbestimmte Geburt vorzubereiten kannst
  • wie du deine feinfühligen, empfindsamen Eigenschaften als Stärke für deinen Weg nutzen kannst

Ich zeige dir

  • wie du dich selbst leichter annehmen kannst und du dir dadurch selbst eine liebevolle Mutter wirst
  • wie du mehr auf dein Bauchgefühl hörst und dir selbst in schwierigen Momenten treu bleibst
  • wie du deine Kraftquellen findest und wie du sie immer wieder auffüllen kannst
  • wie bindungsorientiertes Familienleben funktioniert

Ich freue mich riesig, dich auf deinen Weg zu begleiten.

Lass es Dir gut gehen

Deine Martina